Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Die ASF hat die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel.

Sie ist eine der Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaften richtet sich an spezielle „Zielgruppen“ der SPD; sie bringen ihre Themen, ihre Positionen und ihre Vorschläge in die Diskussionen der Gesamtpartei ein und werben um innerparteiliche – und natürlich auch um gesellschaftliche – Mehrheiten.

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen hat sich die
Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel
gesetzt. Sie bringt die Interessen und Forderungen der Frauen in der
politischen Willensbildung der Partei zur Geltung und macht Frauen mit der
Politik und den Zielen der Partei vertraut.

Ziel ist, im Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen und der
deutschen und internationalen Frauenbewegung gemeinsame Forderungen zu
entwickeln und durchzusetzen.

Die erste ASF- Bundesvorsitzende Elfriede Eilers trat 1973 mit folgendem
Ziel an: „Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen hat die
Aufgabe, sich selbst überflüssig zu machen.“ Davon sind wir 100 Jahre nach
dem ersten Internationalen Frauentag noch immer meilenweit entfernt.

Vieles haben wir und unsere Vorkämpferinnen erreicht: von der Einführung des
Frauenwahlrechts über den Abbau gesellschaftlicher Benachteiligungen bis hin
zur Durchsetzung der Geschlechterquote in der SPD.

Doch wer glaubt, Frauen- und Gleichstellungspolitik sei überholt und ein
Thema von gestern und vorgestern, der (oder die) irrt. Wir sind der
Überzeugung, dass sich die Gesellschaft ändern muss. Der Einsatz für eine
geschlechtergerechte Gesellschaft lohnt sich – für alle!

Wofür wir uns einsetzen:

· die existenzsichernde Erwerbstätigkeit und eigenständige
Alterssicherung von Frauen

· die tatsächliche, nicht nur die rechtliche Gleichstellung von
Frauen

· gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
durch (u.a.) berufliche Integration fördern

· gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit (equal pay)

· Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter

· Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

· Umsetzung der Frauenrechte weltweit

· die Gleichstellung innerhalb der SPD durch die konsequente
Anwendung der Quotenregelung

· mehr Frauen in Kommunalparlamenten, in den Landtagen, im Bundestag
und im Europäischen Parlament

Neue Mitstreiterinnen sind uns jederzeit willkommen – auch solche, die nicht
Mitglied der SPD sind oder es (noch) nicht werden wollen.