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Langjähriges kommunalpolitisches Engagement vom Matthias Doht gewürdigt

Langjähriges kommunalpolitisches Engagement vom Matthias Doht gewürdigt
Eisenachs ehemaliger Oberbürgermeister mit dem Emil-Böhme Preis geehrt

Ehrung M.Doht April 2013

 

 

 

 

 

Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik Thüringen e.V. (SGK) verlieh auf ihrer diesjährigen
Mitgliederversammlung erstmalig den Emil-Böhme-Preis.Mit diesem Preis soll besonderes Engagement in der Kommunalpolitik
gewürdigt werden. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an Matthias Doht und an den ehemaligen Landrat des Saale-Orla-Kreises,
Frank Roßner. Der Eisenacher Matthias Doht bekam diese Auszeichnung im Gothaer Tivoli für sein langjähriges Wirken in der
Kommunalpolitik der Wartburgstadt seit 1990. „Sowohl als Baudezernent, Stadtratsmitglied, Fraktionsvorsitzender und
Oberbürgermeister hat er immer sozialdemokratische Positionen vertreten und viele positive Spuren in der Stadt hinterlassen“,
hieß es in der Laudatio.
Gewidmet ist diese Auszeichnung Emil Böhme, dem sozialdemokratischen Landrat des damaligen Landkreises Altenburg von 1922-1930.
Böhme wurde 1930 vom ersten nationalsozialistischen Innenminister Deutschlands, Wilhelm Frick, restriktiv und brutal abgesetzt
und ist das erste Todesopfer der sich damals schon in Thüringen abzeichnenden NS-Terrorherrschaft.
Zur Auszeichnung war auch die Urenkelin von Emil Böhme, Ute Böhme, anwesend, die sich sehr über die Würdigung freute,
aber auch sehr deutlich auf die Aktualität in der heutigen Zeit hinwies.

Th. Levknecht

Foto: (v.l.n.r.) Landtagsabgeordneter Matthias Hey, stellvertretender Landesvorsitzender der SGK Thüringen,
mit den Geehrten Matthias Doht und Frank Roßner, sowie Ute Böhme, die Urenkelin von Emil Böhme