Weltglückstag?

20. März: Weltglückstag

Wer hat den Weltglückstag erfunden?

In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 ist – neben Leben und Freiheit – das Streben nach Glück explizit als ein unveräußerliches Menschenrecht beschrieben, zu dessen Gewährleistung Regierungen verpflichtet sind. Den Weltglückstag hat Amerika jedoch nicht initiiert.

Vielleicht war es das Königreich Buthan. Dort wurde 1976 das Glückskonzept als Gradmesser für den Wohlstand innerhalb des Landes eingeführt. Ob dort dem Glück auch ein Tag gewidmet wurde ist nicht überliefert.

So ging es dann weiter:

Im Juli 2011 reichte Bhutan eine Resolution mit dem Titel „Glück: Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Konzept für Entwicklung“ bei der UNO-Generalversammlung ein.

Am 2. April 2012 fand auf Einladung Bhutans ein Treffen mit Vertretern aus 68 Nationen statt mit dem Titel: „Glück und Wohlbefinden: Definition eines neuen ökonomischen Paradigmas“.

Der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon meinte anlässlich dieses Treffens: „Wir brauchen ein neues Paradigma für die Wirtschaft, welches die Gleichwertigkeit der drei Nachhaltigkeitssäulen beachtet. Wohlergehen in puncto Sozialem, Wirtschaft und Umwelt sind nicht voneinander zu trennen. Zusammen definieren sie das globale Brutto-Glück.“

Am 28. Juni 2012 stellte Ban Ki-moon der UN-Hauptversammlung den Entschließungsantrag vor und bezog sich dabei auf das Treffen vom 2. April. Der Weltglückstag wurde noch am selben Tag verabschiedet und wird seit 2013 jedes Jahr am 20. März begangen.

Die Vereinten Nationen wollen mit diesem besonderen Tag Anerkennung gegenüber jenen Staaten zum Ausdruck bringen, die ihren Wohlstand über andere Werte als materielle definieren. Der jährlich erscheinende UN Bericht zum Internationalen Tag des Glücks (World Happiness Report) enthält eine nach verschiedenen Einflußfaktoren gegliederte Übersicht über Wohlbefinden und Zufriedenheit der Bevölkerung in den Ländern der Welt.

Glückauf und happy day!

Zurück zur Übersicht